Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Name | Rosa Bloch (geb. Schwarz) |
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geboren | 24.12.1893 [Glosau] |
gestorben | [Auschwitz] [Ermordet] |
Religion | Jüdisch |
Opfergruppe | Juden |
Beruf | Hausfrau |
Straße | Sendlinger-Tor-Pl. 1 |
Art | Sonstige |
Lat/Lng | 48.133996481058,11.567464556260 |
Personen | Bloch Rosa |
Rückkehr der Namen
Rosa Schwarz, geb. am 24.12.1893 im böhmischen Glosau, heiratete 1913 in Prag 1913 Ernst Bloch. Im gleichen Jahr zogen sie nach Amberg (Schlachthausstr. 12), da hier bereits Verwandtschaft lebte. Hier kamen die Söhne Wilhelm und Bruno zur Welt. Um den zunehmenden Repressalien des NS-Regimes zu entgehen, plante die Familie auszuwandern, was allerdings nur dem ältesten Sohn Wilhelm gelang. Nachdem ihr Mann bei der Flucht über den Brenner gefangen wurde, verhaftete man auch Rosa Bloch. Nach zwei Jahren Haft in Regensburg brachte man sie in das Ghetto Theresienstadt. Von dort wurde sie am 18.05.1944 ins KZ Auschwitz deportiert. Am 01.02.1945 wurde Rosa Bloch für tot erklärt.Quelle: Am 11. April wurde in München das Gedenkprojekt Die Rückkehr der Namen durchgeführt. Veranstaltet vom Bayerischen Rundfunk und unterstützt durch das Kulturreferat der Stadt, erinnerte es an 1.000 Münchnerinnen und Münchner, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.
Rosa Schwarz, geb. am 24.12.1893 im böhmischen Glosau, heiratete 1913 in Prag 1913 Ernst Bloch. Im gleichen Jahr zogen sie nach Amberg (Schlachthausstr. 12), da hier bereits Verwandtschaft lebte. Hier kamen die Söhne Wilhelm und Bruno zur Welt. Um den zunehmenden Repressalien des NS-Regimes zu entgehen, plante die Familie auszuwandern, was allerdings nur dem ältesten Sohn Wilhelm gelang. Nachdem ihr Mann bei der Flucht über den Brenner gefangen wurde, verhaftete man auch Rosa Bloch. Nach zwei Jahren Haft in Regensburg brachte man sie in das Ghetto Theresienstadt. Von dort wurde sie am 18.05.1944 ins KZ Auschwitz deportiert. Am 01.02.1945 wurde Rosa Bloch für tot erklärt.