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Der Frieden von Riga beendete den Polnisch-Sowjetischen Krieg und regelte die Aufteilung der umkämpften Gebiete. Polen erhielt Teile der heutigen Westukraine und Westweißrusslands, während die übrigen Gebiete der Ukrainischen und Weißrussischen Sowjetrepublik zugesprochen wurden. Die Grenzen blieben bis zum Zweiten Weltkrieg bestehen. Für die ukrainische und weißrussische Bevölkerung bedeutete der Vertrag eine Teilung zwischen Polen und der Sowjetunion, ohne ihre Eigenstaatlichkeit zu berücksichtigen, was zu politischen Spannungen und ethnischen Konflikten führte.