Veranstalter: MVHS Einstein 28
Preis: 8 € erm. 4 €
Uhrzeit: 10:30
Ort: Einstein 28
Seit Herbst 1945 engagierte man sich im stark zerstörten München für eine neue Literatur – aber „nur gute und moderne Literatur“ wie Erich Kästner postulierte. Die Vortragsreihe zeichnet die literarischen Anfänge von Erich Kästner, Alfred Andersch und Wolfgang Koeppen in der Nachkriegszeit nach.
Veranstalter: MVHS
Preis: 9,00 € zzgl. Eintritt BADEHAUS
Uhrzeit: 16:00
Ort: Erinnerungsort BADEHAUS, Wolfratshausen-Waldram Kolpingplatz 1
Ab 1940 entstand die NS-Mustersiedlung Föhrenwald für Rüstungsarbeiter*innen. Ab 1945 wurde Föhrenwald zu einem Lager für jüdische Displaced Persons und Menschen, die den Todesmarsch überlebt hatten. Ab 1956 wurden Heimatvertriebene angesiedelt und der Ort in Waldram umbenannt. Eine Bürgerinitiative rettete das Gebäude und richtete den Erinnerungsort ein. Die Führung zeigt die Spuren dieser einzigartigen Migrationsgeschichte.
Veranstalter: MVHS
Preis: 135 € Seminargebühr zzgl. 140 € für Übernachtung und Verpflegung
Uhrzeit: 18:00
Ort: Haus Buchenried, Leoni am Starnberger See Assenbucher Str. 45
Im frühen Film nach 1945 spiegeln sich die Nachkriegssituation, die Mentalität der deutschen Bevölkerung und die jüngste Vergangenheit voller Schuld und Schrecken wider. Deutschland wird moralisch „wiederaufgerüstet“, aber im Westen und Osten mit ganz unterschiedlichen Akzenten. Die Tagung behandelt und diskutiert diese Facetten mit vielen Filmbeispielen.
Veranstalter: Klenze-Gymnasium
Preis: gebührenfrei
Uhrzeit: 19:00
Ort: Klenze-Gymnasium München, Mensa
Heute besteht die Schulfamilie aus mehr als 30 Nationen, Sprachen, Kulturen – herausfordernd und gewinnbringend zugleich. War München zur sogenannten Stunde Null 1945 weniger bunt, weniger kontrovers, weniger kulturell herausfordernd? Hatte man es „nur“ mit den Kriegsfolgen zu tun? Mitnichten: Displaced Persons, Flüchtlinge, Amerikaner*innen, Einheimische prägten das Bild 1945. Theaterbilder und Tanzszenen bringen die Zeit zwischen 1945 und 2025 näher und stimmen ein auf ein anschließendes Zeitzeugengespräch mit Menschen, die als Kind die „Stunde Null“ erlebt haben.