Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Der Deutsche Bundestag in Frankfurt beschloss, die Gültigkeit der Karlsbader Beschlüsse zu verlängern. Diese Beschlüsse, ursprünglich verabschiedet zur Unterdrückung liberaler und nationalistischer Bewegungen im Deutschen Bund, beinhalteten Maßnahmen wie die Pressezensur, die Überwachung von Universitäten und das Verbot von Burschenschaften. Die Verlängerung bestätigte die anhaltende Repression gegen solche Bestrebungen im deutschen Raum.
Bei der ersten Bundestagswahl in Deutschland bildete sich eine Koalition aus CDU, FDP und der Deutschen Partei. Diese Wahl war ein wesentlicher Schritt im demokratischen Aufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Die siegreiche Koalition übernahm die Regierungsverantwortung und spielte eine zentrale Rolle in der frühen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.
1991 beschloss der Deutsche Bundestag den Umzug von Bonn nach Berlin. Dieser Beschluss war ein wichtiger Schritt in der Nachwendezeit und symbolisierte die Wiedervereinigung Deutschlands. Berlin wurde damit wieder zur Hauptstadt Deutschlands, und die Regierung begann mit den Vorbereitungen für den Umzug, der sich über mehrere Jahre erstreckte.
Die Verhüllung des Berliner Reichstags durch Christo und Jeanne-Claude 1995 war ein weltweit beachtetes Kunstprojekt. Für zwei Wochen wurde das Gebäude mit silbernem Gewebe und blauen Seilen eingehüllt, was ein beeindruckendes visuelles Erlebnis schuf. Das Projekt symbolisierte Veränderung und die Wiedervereinigung Deutschlands. Die Verhüllung, vorbereitet über Jahrzehnte, erforderte komplexe Planung und Genehmigungen. Millionen Menschen besuchten das Kunstwerk, das als eines der bedeutendsten Projekte im öffentlichen Raum gilt und die Wahrnehmung von Kunst und Architektur nachhaltig beeinflusste.
Die Bundestagswahl 2025 fand am 23. Februar statt. Die CDU/CSU unter Friedrich Merz gewann mit 28,5 %. Die AfD erzielte mit 20,8 % ihr bisher bestes Ergebnis und wurde zweitstärkste Kraft. Die SPD erlitt mit 16,4 % historische Verluste. Die Grünen kamen auf 11,6 %, die Linke auf 8,8 %. FDP und Bündnis Sahra Wagenknecht verpassten mit 4,3 % bzw. 4,97 % den Einzug in den Bundestag.