Geschichte


Suchen nach: Hinrichtung


  • Ravenna?: Hinrichtung Stilichos
  • Tag von Verden/Aller: Hinrichtung von 4500 Sachsen

    Im Jahr 782 fand der sogenannte Tag von Verden an der Aller statt, bei dem Karl der Große die Hinrichtung von 4.500 Sachsen anordnete. Diese Maßnahme war eine Reaktion auf den anhaltenden Widerstand und die Aufstände der Sachsen gegen die fränkische Herrschaft und die erzwungene Christianisierung. Die Massenhinrichtung sollte als Abschreckung dienen und die Autorität Karls des Großen festigen. Dieses Ereignis markierte einen Höhepunkt in den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Franken und den Sachsen und führte zu weiterer Verbitterung und Feindseligkeit zwischen den beiden Gruppen.

  • Hinrichtung Adalberts v.Babenberg
  • Hinrichtung von Erchanger v.Schwaben und Berthold
  • Hinrichtung Konradins in Neapel
  • München: Drei Ratsherrn werden enthauptet

    Drei Ratsherren werden am Marienplatz wegen Fürstentreue enthauptet. Viele Partizier fliehen aus der aufständischen Stadt. Die in München herrschende Partei aber ließ die Bürger Thomas Haidvolk, Konrad Triener und Ulrich Strohmayer wegen Verschwörung gegen den Stadtfrieden hinrichten.

  • Hinrichtung Störtebeckers
  • Münster fällt durch Verrat; Hinrichtungen, Bestrafungen, Restauration
  • Hinrichtung Egmonts und Hoorns
  • München: Margarethe Schilcher wird wegen Hexerei verbrannt

    Das ist der erste Prozeß wegen Hexerei in Bayern der zu einer Hinrichtung führte.

  • Hinrichtung Maria Stuarts

    Maria Stuart, Königin von Schottland, wurde wegen ihrer Verwicklung in Verschwörungen gegen die englische Königin Elisabeth I. hingerichtet. Ihre Exekution unterstrich die tiefen religiösen und politischen Spannungen dieser Ära und die erbitterten dynastischen Rivalitäten.

  • Hinrichtung Olenbarnevelts (Ratspensionär)
  • Hinrichtung Straffords in London
  • Hinrichtung Lauds in London
  • Hinrichtung Charles I. in London
  • München: Hinrichtung des Zauberers Simon Altsee
  • Hinrichtung der Hoch- und Landesverräter
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    Hingerichtet wurden

    • Johann Georg Kidler (Weinwirt im Tal)
    • Johann Sebastian Senser (Eisenhändler)
    • Johann Clanze (Gardeoberleutnant)
    • Johann Georg Aberle (Adjutant)
  • München: Hinrichtung der Hoch- und Landesverräter

    Hingerichtet wurden

    • Johann Jäger (Wirt)
  • Hinrichtung Struensees in Dänemark
  • Erste Verwendung der Guillotine bei einer Hinrichtung
  • Hinrichtung Marie-Antoinettes
  • Hinrichtung der Girondisten-Führer (u.a. Brissot)
  • Hinrichtung der Hébertisten

    Die Hinrichtung der Hébertisten markierte einen entscheidenden Moment der Französischen Revolution. Führende Mitglieder der radikalen politischen Gruppe, angeführt von Jacques Hébert, wurden aufgrund ihrer extremen Politik und antiklerikalen Maßnahmen als Bedrohung angesehen. Robespierre und die Jakobiner inszenierten einen Schauprozess, der zur Verurteilung und Hinrichtung durch die Guillotine führte. Dieser Akt symbolisierte die inneren Säuberungen während der Schreckensherrschaft und zeigte die Spannungen zwischen verschiedenen revolutionären Fraktionen.

  • Hinrichtung der Dantonisten
  • Paris: Hinrichtung Robespierres

    Die Hinrichtung Robespierres markierte das Ende der Schreckensherrschaft. Maximilien Robespierre, einer der Hauptakteure der Französischen Revolution, wurde verhaftet und ohne Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Am 28. Juli 1794 wurde er zusammen mit 21 Anhängern durch die Guillotine hingerichtet, was den politischen Umschwung und das Ende der radikalen Phase der Revolution einleitete.

  • Hinrichtung Babeufs
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    Gracchus Babeuf, ein französischer Revolutionär, wurde wegen seiner Beteiligung an der "Verschwörung der Gleichen" hingerichtet. Babeuf setzte sich für eine soziale Revolution und die Abschaffung des Privateigentums ein. Er plante einen Aufstand gegen das Direktorium, die damals herrschende Regierung in Frankreich. Nach der Entdeckung der Verschwörung wurden Babeuf und seine Mitstreiter verhaftet. Nach einem Prozess wurde er zum Tode verurteilt und durch die Guillotine hingerichtet. Babeufs Ideen beeinflussten später sozialistische und kommunistische Bewegungen.

  • Hinrichtung von vier radikalen Jakobinern

    Vier radikale Jakobiner wurden ohne Gerichtsverhandlung und Urteil hingerichtet. Diese extralegalen Hinrichtungen spiegelten die politischen Spannungen und die Maßnahmen der Regierung wider, radikale Elemente zu unterdrücken und die Kontrolle zu festigen. Die Taten verdeutlichten die anhaltende Instabilität und die brutalen Methoden, die nach der Französischen Revolution angewandt wurden, um politische Gegner zu eliminieren und die neue Ordnung zu sichern.

  • Vincennes: Erschiessung des Duc d'Enghien

    Der Duc d’Enghien, ein Angehöriger des Hauses Bourbon, wird in Vincennes hingerichtet. Napoleon lässt ihn unter dem Verdacht einer Verschwörung gegen das Konsulat verhaften, ohne ein faires Gerichtsverfahren zu gewähren. Trotz fehlender Beweise wird er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion standrechtlich erschossen. Die Hinrichtung sorgt europaweit für Empörung und gilt als eine der umstrittensten Entscheidungen Napoleons, da sie das Exil der Bourbonen weiter verschärft und ihn selbst als kompromisslosen Machthaber etabliert.

  • Braunau: Hinrichtung Johann Philipp Palms – Opfer der Zensur
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    Im Jahr 1806 wurde der deutsche Buchhändler Johann Philipp Palm von Napoleons Truppen hingerichtet, weil er das anonyme, regimekritische Pamphlet **"Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung"** verbreitet hatte. Obwohl er nicht der Autor war, wurde er ohne ordentliches Verfahren zum Tode verurteilt und am 26. August 1806 in Braunau am Inn erschossen—a Symbol für Napoleons Unterdrückung der Meinungsfreiheit in besetzten Gebieten.

  • Mantua: Hinrichtung von Andreas Hofer
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    Andreas Hofer wurde in Mantua erschossen. Hofer, ein Tiroler Freiheitskämpfer, führte den Aufstand gegen die bayerische und französische Besatzung Tirols an. Nach seiner Gefangennahme durch französische Truppen wurde er zum Tode verurteilt und in der Festung Mantua hingerichtet. Hofer gilt als Volksheld und Symbol des Widerstands gegen Fremdherrschaft.

  • Lyon: Hinrichtung des Militärgouverneurs von Lyon (während der 100 Tage) Mouton-Duvern
  • Madrid: Hinrichtung des Obersten de Riego y Nunez
  • München: Hinrichtung der Maria Birnbaum

    Maria Birnbaum wurde wegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge in zwei Fällen zum Tode verurteilt. Nachdem ein Gnadengesuch von König Ludwig I. abgelehnt wurde folgte die Hinrichtung der 43jährigen auf dem Marsfeld durch das Richtschwert.

  • München: Hinrichtung des Mörders Franz Stöpfers

    In München hielt der brutale Mord an dem stadtbekannten Geistlichen Johann Baptist Schwarz die Bevölkerung in Atem. Die Täter, die arbeitslosen Handwerker Joseph Stopfer und Ludwig Dantinger, wurden verhaftet. Während Dantingers Todesurteil zu Kettenstrafe umgewandelt wurde, erlebte Stopfer eine öffentliche Hinrichtung, die von rund 15.000 Menschen auf dem Marsfeld bezeugt wurde und tief in der Erinnerung der Stadt verankert blieb.

  • München: Letzte öffentliche Hinrichtung mit dem Schwert

    Der Henker Matthias Schellerer benötigte zur Hinrichtung des 19 jährigen Sattlergesellen Christian Hußendörfer sieben Schläge. Der Henker mußte vor der aufgebrachten Menge geschützt werden.

    aus der Stadtchronik

    „ wurde der 19jährige ledige Sattlergeselle, Christian Hußendörfer [...] wegen [...] Mordes öffentlich hingerichtet. Es war diese Hinrichtung mit dem Schwert die letzte in München, da der Scharfrichter Schellerer erst mit dem siebenten Hiebe das Haupt des Delinquenten vom Rumpfe trennen konnte. Die zahlreich das Schaffot umstehende Menge brach in ein vernehmliches Murren darüber aus. Der blutige Akt hatte mehrere Übelkeiten unter dem Civil wie unter dem Militär zu Folge. Die nächst vorkommende Hinrichtung sollte nun mittelst des Fallbeiles vorgenommen werden.”

  • Letzte öffentliche Hinrichtung
    Ein Dienstknecht wird wegen einem Mord an einem Bauern zum Tod verurteilt und bei der letzten öffentlichen Hinrichtung enthauptet.
  • Hinrichtung des irischen Freiheitskämpfers Roger Casement
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    Roger Casement, irischer Freiheitskämpfer und ehemaliger britischer Diplomat, wurde nach seiner Verhaftung wegen Hochverrats hingerichtet. Er hatte versucht, deutsche Unterstützung für einen Aufstand gegen die britische Herrschaft in Irland während des Ersten Weltkriegs zu gewinnen. Casement spielte eine zentrale Rolle im irischen Unabhängigkeitskampf, insbesondere durch seine Bemühungen, Waffen für den Osteraufstand zu beschaffen.

  • München: Walter Klingenbeck wird hingerichtet

    Um 18:13 Uhr wurde Walter Klingenbeck in der Strafanstalt München-Stadelheim im Alter von nur 19 Jahren hingerichtet.

  • Hinrichtung Karl-Friedrich Goerdelers wg. Beteiligung am 20-Juli-Attentat

    Karl Friedrich Goerdeler wurde wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Adolf Hitler, bekannt als das 20-Juli-Attentat, hingerichtet. Als prominenter Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime spielte er eine Schlüsselrolle in den Umsturzplänen. Nach dem Scheitern des Attentats führten die brutalen Vergeltungsmaßnahmen des Regimes zur Hinrichtung Goerdelers und vieler anderer Verschwörer und mutmaßlicher Unterstützer.

  • General Wlassow in Moskau gehängt

    Im August 1946 wurde General Andrei Wlassow, ein ehemaliger sowjetischer Offizier, der während des Zweiten Weltkriegs zur deutschen Wehrmacht überlief und eine Kollaboration mit den Nazis einging, in Moskau gehängt. Dies geschah nach seiner Gefangennahme durch die sowjetischen Behörden. Wlassow wurde für Hochverrat und Zusammenarbeit mit dem Feind verurteilt und exekutiert.

  • Hinrichtung Josef Tisos

    Im Jahr 1947 wurde Jozef Tiso, der Führer der Slowakischen Republik während des Zweiten Weltkriegs und enger Verbündeter Nazi-Deutschlands, hingerichtet. Tiso wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt, da er eine Schlüsselrolle bei der Deportation von Juden zur Vernichtung und bei der Unterstützung der Nazi-Politik spielte. Seine Hinrichtung markierte das Ende einer umstrittenen politischen Karriere.

  • Adolf Eichmann wird hingerichtet
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    Adolf Eichmann, als zentraler Organisator des Holocausts bekannt, wurde von Israels Geheimdienst Mossad in Argentinien gefasst und nach Israel gebracht. In einem historischen Prozess, der weltweit Beachtung fand, wurde er für seine Rolle in der systematischen Vernichtung von Millionen Juden schuldig gesprochen und hingerichtet. Seine Ergreifung und Verurteilung stehen symbolisch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen.

  • Pakistan: Hinrichtung von Zulfikar Ali Bhutto

Deutschland
Friedrich Ebert
(Reichspräsident
1919-1925)
Dr. Walter Simons
(Reichspräsident (kommißarisch)
1925-1925)
Paul von Hindenburg
(Reichspräsident
1925-1934)
Wilhelm Marx
(Reichskanzler
1923-1925)
Hans Luther
(Reichskanzler
1925-1926)
Kirchenstaat
Pius XI. (1922-1939)
1. Bürgermeister
Karl Scharnagl (1925-1933)

2. Bürgermeister
Hans Küfner (1918-1934)