Geschichte


Suchen nach: Krieg


  • Marathon: Die Schlacht von Marathon: Entscheidender Sieg der Griechen gegen die Perser

    Die Perser unter König Dareios I. unternahmen einen Feldzug nach Griechenland, um die griechischen Stadtstaaten für ihre Unterstützung des Ionischen Aufstands zu bestrafen. In der Schlacht von Marathon trafen die Perser auf ein zahlenmäßig unterlegenes Heer der Athener, angeführt von Miltiades. Trotz der Übermacht gelang es den Griechen, die Perser in einem überraschenden Sieg zu besiegen. Die Schlacht von Marathon gilt als entscheidender Moment in den Perserkriegen und als Symbol für die Verteidigung der griechischen Freiheit.

  • Beginn des Peloponnesischen Krieges

    Der Peloponnesische Krieg begann mit dem Ausbruch offener Feindseligkeiten zwischen Athen und Sparta sowie deren jeweiligen Verbündeten. Der Konflikt entstand aus langjährigen Spannungen zwischen dem athenischen Attischen Seebund und dem spartanischen Peloponnesischen Bund. Die unmittelbaren Auslöser waren Athenes aggressive Expansion und das Eingreifen in die Konflikte von Verbündeten Spartas, wie Korinth und Theben. Der Krieg zog sich über fast 30 Jahre hin und führte zu erheblichen Verwüstungen in Griechenland, was schließlich zum Niedergang Athens führte.

  • Friede nach dem Peloponnesischen Krieg

    Der Frieden nach dem Peloponnesischen Krieg im Jahr 404 v. Chr. markierte das Ende des langen Konflikts zwischen Athen und Sparta. Nach der vernichtenden Niederlage Athens bei Aigospotamoi und der anschließenden Belagerung musste Athen kapitulieren. Der Friedensvertrag wurde von Sparta diktiert und beinhaltete harte Bedingungen für Athen: Die Stadt musste ihre Flotte bis auf zwölf Schiffe aufgeben, die Langen Mauern abreißen und den Attischen Seebund auflösen. Athen verlor seine Vormachtstellung, während Sparta zur führenden Macht in Griechenland aufstieg.

  • Beginn des Bürgerkrieges zwischen Caesar und Pompeius
  • Krieg gegen die Sachsen

    Karl der Große führte Krieg gegen die Sachsen, insbesondere gegen die Engern. In diesem Konflikt eroberte er die Eresburg, eine wichtige sächsische Festung. Zudem zerstörte er das Heiligtum der Sachsen, die Irminsul, eine heilige Säule, die im sächsischen Heidentum verehrt wurde. Diese Aktionen waren Teil von Karls Bemühungen, die Sachsen zu unterwerfen und zu christianisieren, was zu langwierigen und erbitterten Auseinandersetzungen führte.

  • Krieg Karls d.Gr. gegen die Sachsen, Eroberung der Sigiburg
  • arabischer Bürgerkrieg im Kalifat von Cordoba, Auflösung in Kleinreiche
  • Reichskrieg gegen Heinrich d.L.
  • Edward III. beginnt den Hundertjährigen Krieg
  • Krieg zwischen Mecklenburg und Pommern um Rügen und Barth
  • Henry V. nimmt den Hundertjährigen Krieg wieder auf
  • Hussitenkrieg
  • München: Die Münchener Herzöge treten auf der Seite der Landshuter in den Krieg
  • Deutsch-Brod: Schlacht bei Deutsch-Brod: Sigismunds Truppen vernichtet

    In der Schlacht bei Deutsch-Brod wurden die Truppen von König Sigismund vernichtend geschlagen. Diese entscheidende Auseinandersetzung fand im Kontext der Hussitenkriege statt, in denen die Anhänger des religiösen Reformers Jan Hus gegen die katholischen Truppen des Heiligen Römischen Reiches und seiner Verbündeten kämpften. Die Niederlage von Sigismunds Truppen führte zu einer erheblichen Schwächung seiner militärischen Macht und stärkte die Position der Hussiten, die ihre Kontrolle über Böhmen weiter festigten und ihre religiösen und politischen Ziele weiterverfolgten.

  • Krieg zwischen Zürich und Schwyz um Erbe der Toggenburger; Niederlage Zürichs
  • Älter Zürichkrieg": Zürich gegen die anderen VII Orte der Schweiz
  • Kriegserklärung von Schwyz an Zürich
  • Eroberung von Neapel durch Alfonso V. Frühj.1443 Kriegserklärung der VII Orte an Z&uum
  • Krieg des Dauphins mit den Eidgenossen
  • Waffenstillstand im alten Zürichkrieg
  • Babenbergischer Schiedsspruch beendet den alten Zürichkrieg durch Vermittlung Heinrichs v.
  • Rosenkriege in England, Machtkampf zwischen York und Lancaster
  • Barnet: Schlacht bei Barnet, Warwick fällt

    In der Schlacht bei Barnet 1471, ein Schlüsselmoment der Rosenkriege in England, besiegten die Truppen von König Edward IV. die Armee von Richard Neville, dem Earl of Warwick. Warwick, bekannt als "der Königsmacher", fiel in dieser entscheidenden Schlacht. Barnet war wesentlich für die Wiederherstellung der Macht Edwards und den Niedergang der Lancaster-Fraktion, wodurch die politische Landschaft Englands nachhaltig geprägt wurde.

  • München: Bombardierung Münchens im Landshuter Erbfolgekrieg
  • 1.Krieg Karls V. gegen Francois I.
  • Ritterkrieg: Franz von Sickingen erhebt sich
  • Bauernkrieg
  • 2. Krieg Karls V. gegen Francois I.
  • 3. Krieg Karls V. gegen Francois I.
  • 4. Krieg Karls V. gegen Francois I.
  • Schmalkaldischer Krieg Karls V. gegen Hessen und Sachsen
  • Krieg Karls V. gegen Henri II.; vergebliche Belagerung von Metz
  • Kriegserklärung Charles IX. an La Rochelle
  • Kölner Bistumskrieg
  • Kölnischer Krieg

    Durch den Übertritt des Kölner Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldburg zum Protestantismus wurde die katholische Mehrheit im Kurfürstenkollegium gefährdet. Papst Gregor XIII. setzte ihn daraufhin ab, dem sich der Erzbischof nicht fügte. Daraufhin kam es zum Kölner Krieg indem bayerische Truppen ihn aus Westfalen vertrieben.

    Der Anlass des Krieges war der Glaubenswechsel des Kölner Erzbischofes und Kurfürsten Gebhard Truchsess von Waldburg, der Kurköln in ein weltliches Fürstentum verwandeln wollte. Er proklamierte die Gleichberechtigung der Konfessionen, stellte den Domherren das Bekenntnis frei und wurde daraufhin der Verletzung des Geistlichen Vorbehalts (einer Regelung des Augsburger Religionsfriedens) bezichtigt. Nach seiner Heirat mit der evangelischen Gräfin Agnes von Mansfeld wurde Gebhard am 2. Februar 1583 als Erzbischof abgesetzt und am 1. April 1583 von Papst Gregor XIII. exkommuniziert.

  • Paris: Paris: Henri de Navarra belagert Paris

    Im Jahr 1590 belagerte Henri de Navarre, später König Heinrich IV. von Frankreich, Paris während der Religionskriege. Als protestantischer Anführer der Hugenotten kämpfte er um die Kontrolle Frankreichs gegen die katholische Liga, die von Paris aus operierte. Trotz seiner Überlegenheit konnte Henri Paris nicht einnehmen, was teilweise auf die Unterstützung der Stadt durch spanische Kräfte zurückzuführen war. Sein berühmtes Versprechen, zum Katholizismus zu konvertieren ("Paris ist eine Messe wert"), erfolgte später, um den Frieden zu fördern.

  • Spanien greift in französischen Hugenottenkrieg ein, Herzog v.Parma zieht nach Frankreich,
  • Krieg Frankreichs gegen Spanien
  • München: Zu Kriegsbeginn wird in München ein neuer Fortifikationgürtel angelegt.
  • Kriegsbeginn Dreißgjähriger Krieg
  • Kriegsartikel in Schweden
  • München: München wird während des Dreißigjährigen Krieges kurfürstliche Residenzstadt

    Für sein Engagement im Dreißigjährigen Krieg erhielt der bayerische Herzog die Kurfürstenwürde und München wurde zur kurfürstlichen Residenzstadt erhoben.

  • Bürgerkrieg in England
  • Kriegserklärung Dänemarks an Schweden
  • Berg: Einmarsch Friedrich Wilhelms v.Brandenburg (Kuhkrieg)
  • Friedensschluss im Kuhkrieg
  • Seekrieg zwischen England und Holland

    Der Seekrieg zwischen England und Holland im Jahr 1652 war der Beginn des Ersten Englisch-Niederländischen Krieges. Dieser Krieg entstand hauptsächlich aus Handelskonflikten und der Rivalität um die Vorherrschaft auf den Weltmeeren.

  • Krieg Englands gegen Spanien
  • schwedisch-polnischer Krieg
  • 1. Nordischer Krieg
  • Generalkriegskommissariat in Brandenburg eingerichtet
  • Seekrieg zwischen England und Niederlande
  • Krieg Frankreichs gegen Spanien
  • Krieg Frankreichs gegen Niederlande
  • Krieg Osmanisches Reich gegen Österreich
  • Pfälzischer Erbfolgekrieg
  • Leopold I. erklärt Reichskrieg gegen Louis XIV.
  • Spanischer Erbfolgekrieg
  • Leopold I. erklärt Reichskrieg gegen Louis XIV.
  • Prinz Eugen Präsident des Hofkriegsrats
  • Habsburgische Besatzung im Spanischen Erbfolgekrieg
  • Besetzung durch Österreich (Spanischer Erbfolgekrieg)

    Während des Spanischen Erbfolgekriegs besetzten österreichische Truppen München. Die Stadt litt stark, und die Bevölkerung musste viele Entbehrungen ertragen. Der Krieg drehte sich um die Nachfolge des spanischen Thrones nach dem Tod des kinderlosen Königs Karl II.

  • Stanislaw Poniatowski bringt den Sultan zum Krieg gegen Russland
  • 3. Türkenkrieg
  • Einsetzung des Generaloberfinanz-, Kriegs- und Domänenministeriums in Preussen
  • Cambrai: Handelskongress in Cambrai

    Der Handelskongress von Cambrai war ein bedeutendes diplomatisches Treffen, das darauf abzielte, Spannungen nach dem Spanischen Erbfolgekrieg zu entschärfen. Hochrangige Vertreter aus England, Frankreich, Spanien, Österreich und den Niederlanden nahmen teil. Trotz langwieriger Diskussionen über Protokollfragen erzielte der Kongress keine bedeutenden Ergebnisse und gilt als eine der ineffektivsten diplomatischen Versammlungen der Geschichte. Die teilnehmenden Nationen konnten keine entscheidenden Handels- und Friedensvereinbarungen erreichen, was zu seiner allgemeinen Ineffektivität beitrug.

  • Polnischer Erbfolgekrieg zwischen Österreich und Frankreich
  • Das Reich erklärt Frankreich den Krieg
  • Wiener Präliminarfrieden beendet polnischen Erbfolgekrieg, Frankreich akzeptiert Pragmatisc
  • 4. Türkenkrieg
  • 1. Schlesischer Krieg
  • Erneute österreichische Besetzung (Österreichischen Erbfolgekrieg)
    Im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs kam es 1742 bis 1744 nach der Kaiserkrönung des Kurfürsten Karl Albrechts erneut zur Besetzung Münchens durch Österreich.
  • Habsburgische Besatzung im Österreichischen Erbfolgekrieg
  • 2. Schlesischer Krieg
  • Frieden von Aachen: Ende des österreichischen Erbfolgekrieges, Pragmatische Sanktion allgem
  • 3. Schlesischer Krieg (Siebenjähriger Krieg)
  • preussischer Kriegsrat mit Schwerin, Winterfeld und v.d.Goltz
  • Der Mehlkrieg von 1775

    Der Mehlkrieg von 1775 war eine Serie von Aufständen in Frankreich, ausgelöst durch steigende Getreidepreise und Brotknappheit aufgrund schlechter Ernten und liberalisierter Getreidemärkte. Hauptsächlich in Paris und dem nördlichen Frankreich plünderten Protestierende Getreidespeicher und zwangen Händler zu niedrigeren Preisen. Die Regierung reagierte mit militärischer Gewalt und nahm die Wirtschaftsreformen zurück. Diese Unruhen verdeutlichten die sozialen und wirtschaftlichen Spannungen und waren ein Vorbote der Französischen Revolution.

  • Baierischer Erbfolgekrieg
  • 2. Russisch-Türkischer Krieg
  • Österreichisch-Türkischer Krieg
  • Paris: Assemble nationale legislative beschliesst Krieg gegen Österreich
  • Paris: France erklärt Österreich den Krieg
  • Kriegserklärung an Österreich
  • Kriegserklärung Frankreichs an England und Holland
  • Beschluss zum Vernichtungskrieg gegen die Vendée
  • Engländer und Spanier räumen Toulon, Ende des "Großen Krieges" in der Vendée
  • Napoleon wird vom Direktorium mit der Kriegsführung gegen England betraut
  • Erzherzog Karl Präsident des Hofkriegsrats
  • Pomeranzenkrieg der Spanier gegen Portugal
  • USA entsenden Kriegsschiffe nach Nordafrika gegen den Pascha von Tripolis
  • Ausbruch des Bürgerkrieges in der Schweiz
  • England erklärt Frankreich den Krieg
  • fordert Napoleon, dass Portugal England den Krieg erklären müsse
  • München: Fürst von Schwarzenberg kündigt den Durchmarsch von 50.000 Österreichern an

    Fürst von Schwarzenberg kündigte in München den Durchmarsch von 50.000 Österreichern an. Diese Truppenbewegung war Teil der militärischen Vorbereitungen im Rahmen des Dritten Koalitionskrieges gegen Napoleon Bonaparte. 

  • Im Krieg gegen Österreich tritt Bayern an die Seite Frankreichs
  • Murat besetzt Wien

    Joachim Murat besetzte Wien während des Dritten Koalitionskrieges. Als einer von Napoleons Marschällen führte Murat die französischen Truppen in die österreichische Hauptstadt, was einen bedeutenden strategischen Erfolg darstellte. Die Besetzung Wiens unterstrich die militärische Überlegenheit der französischen Armee und trug wesentlich zum Sieg Napoleons in der Schlacht bei Austerlitz bei, die kurz darauf folgte.

  • Walachei: Russisch-Türkischer Krieg
  • Bündnis von Dänemark mit Frankreich und Russland; Kriegserklärung an Frankreich
  • Russland erklärt England den Krieg
  • Wien: Kriegsmanifest fordert Freiheit Europas
  • Berlin: Kriegserklärung Preussens an Frankreich
  • Berlin: Kriegserklärung Preussens an Frankreich
  • Wien: Kriegserklärung Österreichs an Napoleon
  • Kriegserklärung Dänemarks an Schweden
  • 1. Balkankrieg: Angriff des Balkanbunds (Serbien, Bulgarien, Griechenland, Montenegro) auf die T
  • Kriegserklärung Bayerns an Frankreich

    Bayern erklärte Frankreich den Krieg. Diese Entscheidung markierte einen entscheidenden Wechsel in der Allianzpolitik Bayerns während der Befreiungskriege, als Bayern sich von seinem bisherigen Verbündeten Napoleon abwandte und sich der Sechsten Koalition anschloss, die gegen das französische Kaiserreich kämpfte. Dieser Schritt trug wesentlich zur Niederlage Napoleons und zur Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen bei.

  • Kriegserklärung Dänemarks an Russland und Preussen
  • Madrid: Aufhebung der Rekrutierungsbefreiung des Adels durch das Kriegsministerium zur Stär
  • Missolunghi: Missolunghi: Sturmangriff der türkischen Truppen von den Verteidigern unter Präsident

    Im Jahr 1823, während des Griechischen Unabhängigkeitskrieges, erlebte die Stadt Missolunghi einen entscheidenden Moment. Sie wurde von türkischen Truppen belagert, die darauf abzielten, die griechischen Aufständischen niederzuschlagen. Missolunghi, strategisch bedeutsam und symbolträchtig für den griechischen Widerstand, war unter der Führung des Präsidenten entschlossen verteidigt worden. Die Belagerung und die Verteidigung zeugten von großem Mut und Entschlossenheit der griechischen Verteidiger. Trotz Übermacht und wiederholten Angriffen hielten die Griechen stand, was Missolunghi zu einem Symbol des nationalen Freiheitskampfes machte. Diese Ereignisse trugen wesentlich zur Formung der griechischen nationalen Identität und zum weiteren Verlauf des Unabhängigkeitskrieges bei.

  • Persien: Krieg gegen Rossija.
  • Istanbul: Sultan ruft zum Heiligen Krieg (gegen Rossija) auf.
  • St.Petersburg: Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
  • Berlin: Berliner Kartoffelkrieg

    Der Berliner Kartoffelkrieg war eine Serie von Protesten und Unruhen, ausgelöst durch steigende Lebensmittelpreise und Knappheit, insbesondere bei Kartoffeln. Diese Ereignisse spiegelten die tiefe Unzufriedenheit der ärmeren Bevölkerungsschichten mit den harten wirtschaftlichen Bedingungen wider und waren ein Vorzeichen für kommende revolutionäre Bewegungen in Europa.

  • Kauf des Jadebusens durch Preussen von Oldenburg zur Anlage eines Kriegshafens
  • France und das United Kingdom treten auf der Seite der Türkei in den Krieg gegen das Russis
  • Frankfurt/Main: Manteuffel Kommandant in Frankfurt verlangt 25 Mill.Kriegssteuer
  • Paris: Abstimmung über Kriegskredite -- nur 10 Gegenstimmen

    Die Abstimmung über Kriegskredite im französischen Parlament in Paris zeigte eine überwältigende Unterstützung für den Krieg gegen Preußen. Die französische Legislative bewilligte die Kriegskredite nahezu einstimmig, mit nur 10 Gegenstimmen. Dies spiegelte die weitverbreitete Kriegsbegeisterung und nationale Einheit gegen Preußen wider, obwohl der darauf folgende Deutsch-Französische Krieg für Frankreich katastrophale Folgen hatte.

  • Berlin: Übergabe der französischen Kriegserklärung

    Die Übergabe der französischen Kriegserklärung an Preußen erfolgte, als der französische Botschafter in Berlin, Graf Benedetti, die Kriegserklärung an den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck überreichte. Dies markierte den offiziellen Beginn des Deutsch-Französischen Krieges, ausgelöst durch Spannungen um die spanische Thronfolge und die provokative "Emser Depesche".

  • Russisch-türkischer Krieg
  • Teilnahme von Truppen mehrerer europäischer Länder am Boxerkrieg in China. Bei der Ver
  • Beginn des russisch-japanischen Krieges
    title=

    Der russisch-japanische Krieg begann mit einem Überraschungsangriff der japanischen Marine auf die russische Pazifikflotte in Port Arthur. Dieser Angriff markierte den Beginn eines Konflikts um die Vorherrschaft in Ostasien, insbesondere in Korea und der Mandschurei. Die japanische Marine griff die russische Flotte erfolgreich an, was zu erheblichen Verlusten und einer Blockade des Hafens führte. Der Krieg endete mit dem Vertrag von Portsmouth, wobei Japan als Sieger hervorging und seine Position als aufstrebende Großmacht festigte.

  • 2. Haager Friedenskonferenz: Verabschiedung der Haager Landkriegsordnung
  • 2. Balkankrieg: Serbien, Griechenland und Rumänien gegen Bulgarien

    Der Zweite Balkankrieg brach aus, als Bulgarien seine ehemaligen Verbündeten Serbien und Griechenland angriff. Diese verbündeten sich mit Rumänien und dem Osmanischen Reich, um Bulgarien zu besiegen. Der Krieg führte zu erheblichen territorialen Veränderungen auf dem Balkan. Bulgarien verlor große Gebiete an seine Nachbarn, während Serbien, Griechenland und Rumänien ihre Territorien erweiterten. Der Krieg endete mit dem Frieden von Bukarest, der die neue Grenzziehung auf dem Balkan festlegte.

  • Bukarest: Friede zu Bukarest (beendet den 2. Balkankrieg)

    Der Friede von Bukarest beendete den Zweiten Balkankrieg. In diesem Vertrag musste Bulgarien große Gebiete abtreten. Mazedonien wurde zwischen Serbien und Griechenland aufgeteilt, während die südliche Dobrudscha an Rumänien fiel. Der Vertrag veränderte die politischen Grenzen auf dem Balkan erheblich und beendete die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Balkanstaaten. Die Neuordnung der Territorien führte zu einer Verschiebung des Machtgleichgewichts in der Region und hatte weitreichende Folgen für die beteiligten Länder.

  • Ausbruch des ersten Weltkriegs: österreichische Kriegserklärung an Serbien

    Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg. Dieser Akt setzte eine Abfolge von Bündnisverpflichtungen in Gang, die die Großmächte Europas in den Konflikt hineinzogen. Der Kriegsausbruch markierte den Beginn des Ersten Weltkriegs, eines verheerenden globalen Konflikts, der bis 1918 dauern sollte.

  • Deutsche Kriegserklärung an Rußland wegen russischer Generalmobilmachung

    Diese Eskalation folgte auf die russische Entscheidung zur Generalmobilmachung als Reaktion auf das österreichisch-ungarische Ultimatum an Serbien und die darauffolgende Kriegserklärung. Die deutsche Kriegserklärung war eine direkte Konsequenz der russischen Mobilisierung, die im Deutschen Reich als unmittelbare Bedrohung seiner Sicherheit und als Akt der Aggression gegenüber seinem Verbündeten Österreich-Ungarn interpretiert wurde. Dieser Schritt zog das gesamte europäische Bündnissystem in den Konflikt, der zum Ersten Weltkrieg eskalierte.

  • Der Erste Weltkrieg beginnt

    Der Erste Weltkrieg begann 1914, ausgelöst durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo. Innerhalb weniger Wochen eskalierten die Spannungen zwischen den europäischen Großmächten, und eine komplexe Kette von Bündnissen und Feindseligkeiten führte zum Ausbruch des Krieges. Deutschland, Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und Bulgarien kämpften gegen die Alliierten, zu denen Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien und später die USA gehörten. Der Krieg, der vier Jahre dauerte, veränderte Europa grundlegend und hatte verheerende Auswirkungen auf die gesamte Welt.

  • München: Vor der Feldherrnhalle wird die Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg verkündet
  • Deutsche Kriegserklärung an Frankreich

    Deutschland erklärt Frankreich den Krieg und zieht Europa in einen umfassenden Konflikt. Dieser Schritt erfolgt im Zuge geopolitischer Spannungen und Bündnispflichten, um einen strategischen Vorteil zu erlangen. Die Mobilisierung führt zur Eskalation des Krieges und zieht mehrere Nationen in den Strudel des Ersten Weltkriegs, während der Schlieffen-Plan umgesetzt wird, um einen schnellen Sieg zu sichern. Dies markiert den Beginn eines weitreichenden und zerstörerischen Krieges in Europa.

  • englische Kriegserklärung an Deutschland wegen Einmarsch in Belgien

    Großbritannien erklärte Deutschland den Krieg, nachdem deutsche Truppen in das neutrale Belgien einmarschiert waren. Der Einmarsch in Belgien war Teil des Schlieffen-Plans, Deutschlands Strategie, Frankreich schnell zu besiegen, um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Die Verletzung der belgischen Neutralität, die durch internationale Verträge garantiert war, führte zur Kriegserklärung Großbritanniens, das damit in den Ersten Weltkrieg eintrat.

  • Zustimmung der SPD zu den Kriegkrediten

    Die SPD stimmte 1914 den Kriegskrediten zu, um die deutsche Kriegsführung zu finanzieren. Trotz ihrer pazifistischen Grundsätze beugte sich die Partei dem patriotischen Druck und der Angst vor Isolation. Diese Entscheidung führte zu erheblichen Spannungen innerhalb der Partei, da viele Mitglieder den Schritt als Verrat empfanden. Die Kontroverse mündete 1917 in die Abspaltung des linken Flügels und die Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD), die den Krieg strikt ablehnte.

  • japanische Kriegserklärung an Deutschland

    Japan erklärte Deutschland im Ersten Weltkrieg den Krieg, nachdem es ein Ultimatum zur Übergabe des deutschen Pachtgebiets Tsingtau in China ignoriert hatte. Japan nutzte den Konflikt, um seine Position in Ostasien zu stärken und deutsche Kolonien in der Region zu erobern. Die Eroberung von Tsingtau markierte einen wichtigen Erfolg für Japans Expansion.

  • Mussolini plädiert für Italiens Kriegseintritt, nachdem der französische Botschafter
  • Türkei tritt auf deutscher Seite in den Krieg ein

    Die Türkei, damals das Osmanische Reich, trat offiziell auf der Seite der Mittelmächte, also zusammen mit Deutschland und Österreich-Ungarn, in den Ersten Weltkrieg ein. Dieser Schritt folgte nach einer Reihe von politischen und militärischen Annäherungen zwischen dem Osmanischen Reich und Deutschland, einschließlich der geheimen Unterzeichnung eines Bündnisvertrags im August 1914. Der Kriegseintritt wurde durch einen Angriff der osmanischen Marine auf russische Häfen am Schwarzen Meer markiert, was Russland und seine Verbündeten dazu veranlasste, dem Osmanischen Reich den Krieg zu erklären. Die Beteiligung der Türkei erweiterte den Konflikt auf den Nahen Osten und führte zu bedeutenden Kampagnen, wie der Schlacht um Gallipoli und Operationen in Mesopotamien und Palästina.

  • Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

    Im Mai 1915 erklärte Italien Österreich-Ungarn den Krieg, nachdem es aus dem Dreibund ausgetreten war und sich den Entente-Mächten angeschlossen hatte. Diese Entscheidung markierte eine entscheidende Wendung in Italiens Außenpolitik und eröffnete eine neue Front im Ersten Weltkrieg. Italien zielte darauf ab, Territorien zu gewinnen, die von Österreichern bewohnt wurden, insbesondere in den Regionen Trentino und Triest.

  • Bulgarische Kriegserklärung an Serbien

    Im Oktober 1915 erklärte Bulgarien Serbien den Krieg, was einen Wendepunkt in den Balkankonflikten während des Ersten Weltkriegs markierte. Diese Kriegserklärung erfolgte nach dem Beitritt Bulgariens zu den Mittelmächten und zielte darauf ab, territoriale Ansprüche in Serbien durchzusetzen. Die bulgarische Offensive intensivierte den Druck auf Serbien erheblich, das bereits von anderen Mittelmächten angegriffen wurde.

  • Rumänien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg
  • König Ludwig III. gründet das bayerische Kriegswucheramt

    Um den den Volkszorn zu begegnen, der durch die schlechte Versorgung in den Kriegsjahren enstand, gründet König Ludwig III. das bayerische Kriegswucheramt.

  • Deutschland verkündet den uneingeschränkten U-Boot-Krieg
  • USA erklärt Deutschland den Krieg
  • Griechenland tritt durch Zwang auf seiten der Entente in den Krieg ein
  • München: Deutsche Luftkriegsbeute-Ausstellung

    Im Jahr 1918 fand in München die Deutsche Luftkriegsbeute-Ausstellung statt. Diese Ausstellung präsentierte erbeutete feindliche Flugzeuge und andere militärische Ausrüstungsgegenstände aus dem Ersten Weltkrieg. Sie diente sowohl der Propaganda als auch der Demonstration der technischen Errungenschaften der deutschen Luftstreitkräfte. Die Ausstellung zog viele Besucher an und bot einen Einblick in die Luftkriegsführung und die militärischen Entwicklungen jener Zeit.

  • Wilson gibt die Kriegsziele der USA bekannt (14-Punkte-Programm)
  • Waffenstillstand von Compiègne (beendet 1. Weltkrieg; Niederlage der Mittelmächte)
  • Griechisch-Türkische Krieg

    Der Griechisch-Türkische Krieg (1919–1922) begann mit der griechischen Landung in Smyrna und zielte auf eine Expansion in Westanatolien. Die türkischen Nationalisten unter Mustafa Kemal leisteten Widerstand. 1921 stoppte die Schlacht am Sakarya den griechischen Vormarsch. 1922 siegte die Türkei, Griechenland zog sich zurück. Der Krieg endete mit dem Vertrag von Lausanne 1923.

  • Ende des russischen Bürgerkriegs; Sieg der 'Roten'
  • griechisch-türkischer Krieg
  • München: Einweihung des Kriegerdenkmals vor dem Armeemuseum
    title=

    Das Kriegerdenkmal vor dem Armeemuseum in München wurde vom deutschen Bildhauer Bernhard Bleeker entworfen. Das Denkmal ehrt die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Bleekers Werk ist geprägt von einem realistischen Stil und drückt sowohl Trauer als auch Heldentum aus. Es ist ein bedeutendes Beispiel für Kriegsgedenkstätten der Zwischenkriegszeit in Deutschland.

  • Chinesischer Bürgerkrieg

    Der Chinesische Bürgerkrieg, der 1927 begann und bis 1949 andauerte, war ein entscheidender Konflikt zwischen der Kommunistischen Partei Chinas und der Nationalistischen Partei, auch bekannt als Kuomintang. Dieser erbitterte Krieg endete mit der Gründung der Volksrepublik China unter Mao Zedong auf dem Festland und der Etablierung der Republik China unter Chiang Kai-shek auf Taiwan.

  • Kellog-Pakt: Vertrag zur Ächtung des Krieges, veranlaßt durch US-Außenminister

    Der Kellogg-Briand-Pakt ist ein internationaler Vertrag, initiiert von den Außenministern der USA und Frankreichs, der Krieg als Mittel nationaler Politik ächtet. Zahlreiche Nationen unterzeichneten ihn, um nach einem verheerenden Weltkonflikt den Frieden zu fördern. Trotz seines Idealismus fehlten Durchsetzungsmechanismen, was seine Wirksamkeit einschränkte.

  • Beginn des spanischen Bürgerkriegs: General Francisco Franco y Bahamonde ruft sich zum Dikt
  • Ermordung des Monarchistenführers Calvo Sotelo; Anlaß des Spanischen Bürgerkrieg
    title=

    Die Ermordung des Monarchistenführers José Calvo Sotelo durch linksgerichtete Polizisten löste eine Welle der Empörung unter den spanischen Konservativen und Monarchisten aus. Diese Tat wurde zum unmittelbaren Auslöser des Spanischen Bürgerkriegs. Die rechte Opposition sah in der Ermordung einen Beweis für die Unfähigkeit der Regierung, Ordnung aufrechtzuerhalten, und nutzte das Ereignis, um einen Militärputsch zu rechtfertigen. Dieser Putsch führte schließlich zum Ausbruch des blutigen Bürgerkriegs, der Spanien jahrelang erschütterte.

  • Hoßbach-Niederschrift (Hoßbach-Protokolle) über Hitlers Kriegsziele
  • Franco erobert Madrid; Ende des spanischen Bürgerkriegs
  • Ausbruch des zweiten Weltkriegs: deutscher Überfall auf Polen ('Fall Weiß')
  • Beginn des 'Winterkriegs': sowjetischer Angriff auf Finnland
  • Frieden von Moskau: Ende des Winterkriegs zugunsten der Sowjetunion
  • Kriegseintritt Italiens
  • Kriegseintritt Bulgariens auf deutscher Seite

    Bulgarien trat auf deutscher Seite in den Zweiten Weltkrieg ein, indem es sich dem Dreimächtepakt anschloss und den deutschen Truppen Durchmarschrechte gewährte. Diese Allianz ermöglichte es Deutschland, das bulgarische Gebiet als strategischen Ausgangspunkt für die Offensive auf dem Balkan gegen Griechenland und Jugoslawien zu nutzen. Obwohl Bulgarien ein Verbündeter der Achsenmächte war, beteiligte es sich nicht aktiv an den Kämpfen an der Ostfront.

  • Lend and Lease Bill: Gesetz über amerikanische Kriegslieferungen an England

    Das „Lend and Lease Bill“ ermöglichte es den USA, im Zweiten Weltkrieg Waffen, Rohstoffe und andere dringend benötigte Güter an Großbritannien und später auch an andere alliierte Nationen zu liefern, ohne direkte Zahlungen zu verlangen. Diese Unterstützung trug wesentlich dazu bei, England und die Alliierten gegen die Achsenmächte zu stärken, und markierte eine Abkehr der USA von ihrer bisherigen Neutralitätspolitik. Das Gesetz sicherte den Alliierten eine stabile Versorgung und half, die Grundlagen für den späteren Kriegseintritt der USA zu legen.

  • deutsche Kriegserklärung an USA
  • München: Trauerfeier für die Luftkriegsopfer auf dem Nordfriedhof

    Solche Trauerfeiern wurden vom dem Nazi-Regiem genutz um den Hass auf die allierten Angreifer zu schüren.

  • alliierte Konferenz von Casablanca: bedingungslose Kapitulation als Kriegsziel formuliert; Besch
  • Berlin: Berlin: Sportpalastrede von Josef Goebbels ('Wollt ihr den totalen Krieg')

    In der "Sportpalastrede" im Berliner Sportpalast rief Joseph Goebbels zur totalen Mobilisierung und zum totalen Kriegseinsatz auf. Er fragte die deutschen Bürger: "Wollt ihr den totalen Krieg?" und versuchte, die Begeisterung für einen endgültigen Sieg und eine unerbittliche Anstrengung für das "Vaterland" zu schüren. Die Rede war ein Beispiel für die extreme Propaganda des nationalsozialistischen Regimes.

  • Badoglio-Italien erklärt Deutschland den Krieg
  • Schwere Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg
    In der Nacht auf den 18. Dezember sterben 562 Einwohner und 49.000 werden obdachlos.
  • München: Die Straßenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen sind durch Kriegseinwirkungen stark zerstört

    Beim Wiederaufbau der Straßenbeleuchtung kommt neueste Technik zum Einsatz. Die elektrische Beleuchtung erhält beim Ausbau gegenüber der Gasbeleuchtung aus wirtschaftlichen Gründen den Vorzug. Die Gasbeleuchtung wird nur noch dort wieder in Betrieb genommen, wo keine oder nur geringe Kriegsschäden vorhanden sind. 1956 gibt es bereits zehn Prozent mehr Straßenleuchten als vor dem Krieg.

  • Türkei erklärt Deutschland und Japan den Krieg

    Die Türkei erklärte 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, Deutschland und Japan formell den Krieg. Dieser Schritt war weitgehend symbolisch, um die Alliierten zu unterstützen und die Teilnahme an der Nachkriegsordnung zu sichern. Die Türkei hatte bis dahin eine neutrale Haltung eingenommen, um direkte Konflikte zu vermeiden und ihre Souveränität zu bewahren.

  • Okinawa: Landung der USA auf Okinawa

    Die Landung der USA auf Okinawa, bekannt als die Schlacht um Okinawa. Diese Operation, codiert als Operation Iceberg, war eine der größten amphibischen Angriffe im Pazifikkrieg des Zweiten Weltkriegs. Sie zielte darauf ab, einen wichtigen Stützpunkt für die geplante Invasion Japans zu sichern. Die Schlacht war eine der blutigsten des Krieges und spielte eine entscheidende Rolle im letzten Kapitel des Pazifikkriegs.

  • Gesamtkapitulation Deutschlands unter Admiral Dönitz; Ende des zweiten Weltkriegs in Europa

    Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa wurde am 8. Mai 1945 offiziell, als Nazi-Deutschland seine bedingungslose Kapitulation gegenüber den Alliierten Mächten erklärte. Dieser Akt erfolgte nach dem Selbstmord Adolf Hitlers und dem Fall Berlins. Der 8. Mai, bekannt als VE-Day (Victory in Europe Day), markierte das Ende eines sechsjährigen, verheerenden Krieges, der Millionen von Menschenleben kostete und weite Teile Europas zerstörte.

  • UdSSR erklärt Japan den Krieg; Besetzung der Kurilen
  • Beginn des chinesischen Bürgerkriegs

    Der chinesische Bürgerkrieg begann offiziell im Jahr 1946 und war ein bewaffneter Konflikt zwischen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Nationalistischen Partei (Kuomintang, KMT) unter Chiang Kai-shek. Der Krieg war das Ergebnis langjähriger Spannungen zwischen den beiden Parteien und wurde durch die politische und soziale Instabilität in China nach dem Zweiten Weltkrieg verschärft. Der Konflikt endete 1949 mit dem Sieg der Kommunisten und der Gründung der Volksrepublik China, während die KMT sich auf Taiwan zurückzog.

  • München: Neugründung der Israelitischen Kultusgemeinde München nach dem Zweiten Weltkrieg

    Die Israelitische Kultusgemeinde München wurde 1946 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs neu gegründet. Dies geschah in einer Zeit, in der viele jüdische Überlebende der Shoah, die nach München zurückkehrten oder aus den Konzentrationslagern befreit worden waren, den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt vorantrieben. Die Neugründung markierte einen wichtigen Schritt für die jüdische Gemeinde, die nach den verheerenden Auswirkungen des Holocausts begann, ihr religiöses und kulturelles Leben wiederaufzubauen.

  • München: Einäscherung der NS-Hauptkriegsverbrechern im Krematorium des Ostfriedhofes

    Im Kreamtorium des Ostfriedhofes werden die in Nürnberg verurteilten und hingerichten NS-Hauptkriegsverbrechern eingeäschert. Die Asche der Verbrecher wurde in die Isar gestreut.

  • Stalin setzt in Prag eine kommunistische Regierung ein; Beginn des kalten Krieges

    Nach dem Zweiten Weltkrieg stärkte die Sowjetunion ihren Einfluss in Osteuropa. In der Tschechoslowakei kam es zu einem kommunistischen Umsturz, als unter sowjetischem Druck eine neue, mosklandtreue Regierung gebildet wurde. Der sogenannte „Prager Februar“ gilt als ein Wendepunkt in der Nachkriegspolitik, da er den Übergang zu einer Einparteienherrschaft markierte. Der Westen reagierte alarmiert – dieses Ereignis trug maßgeblich zur Entstehung des Kalten Krieges bei, der durch das wachsende Misstrauen zwischen Ost und West geprägt war.

  • Ausbruch des 1. arabisch-israelischen Krieges (Israel gegen Ägypten, Transjordanien, Syrien

    Der Erste Arabisch-Israelische Krieg begann 1948 nach der Gründung des Staates Israel. Israel kämpfte gegen Ägypten, Transjordanien, Syrien, Irak und andere arabische Staaten, die den neuen Staat nicht anerkennen wollten. Die Kämpfe führten zu großen Bevölkerungsverschiebungen und setzten den Grundstein für den anhaltenden Nahostkonflikt. Israel behauptete sich militärisch und erweiterte sein Territorium über die ursprünglichen UN-Teilungspläne hinaus. Der Krieg endete 1949 mit Waffenstillstandsabkommen, die die Grenzen Israels festlegten.

  • Waffenstillstandsabkommen beenden ersten Nahostkrieg

    Nach dem ersten Arabisch-Israelischen Krieg schloss Israel mit Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien jeweils bilaterale Waffenstillstandsabkommen. Diese wurden unter Vermittlung der Vereinten Nationen vereinbart und beendeten die offenen Kampfhandlungen. Die in den Abkommen festgelegten Demarkationslinien, bekannt als „Grüne Linie“, definierten die faktischen Grenzen Israels bis zum Sechstagekrieg. Obwohl die Abkommen keinen dauerhaften Frieden brachten, markierten sie den Übergang von Krieg zu einem angespannten Waffenstillstand und prägten die geopolitische Lage im Nahen Osten nachhaltig.


     

  • Berlin: Ende der Berlin-Blockade

    1949 endete die Berlin-Blockade, ein Schlüsselereignis der frühen Kalten Kriegs-Phase. Die Sowjetunion hatte West-Berlin über elf Monate von der Außenwelt abgeschnitten, um die Westmächte zur Aufgabe der Stadt zu zwingen. Die erfolgreiche Luftbrücke der Alliierten versorgte die Stadt mit lebenswichtigen Gütern und führte schließlich zur Aufhebung der Blockade, was als bedeutender Sieg des Westens galt.

  • München: Die erste Straßenbahn nach dem Krieg fährt wieder
  • München: Rama damma
    title=

    Auf Anregung der amerikanischen Besatzungsmacht rief Oberbürgermeister Thomas Wimmer die Bevölkerung zur Räumaktion »Rama damma« auf. An die 7000 Münchner beteiligten sich an dieser Aktion und räumten ca. 15 000 Kubikmeter Schutt. Dies entsprach allerdings nicht mal der Tagesleistung der beauftragten Räumfirmen. Trotzdem wurde diese Aktion zur Legende der sagenhaften Aufbauleistung verklärt.

  • Beginn des Koreakriegs

    Der Koreakrieg begann mit einem Angriff nordkoreanischer Streitkräfte auf Südkorea. Dieser Konflikt zwischen den kommunistisch regierten Nordkorea und dem westlich orientierten Südkorea war geprägt von ideologischen und politischen Spannungen im Kalten Krieg. Die USA und andere UN-Mitgliedsstaaten unterstützten Südkorea, während China und die Sowjetunion Nordkorea halfen. Der Krieg endete mit einem Waffenstillstand, der die koreanische Halbinsel bis heute in zwei Länder teilt.

  • München: Erste jüdische Zeitung in München seit dem Krieg

    Mit den Münchener Jüdischen Nachrichten erscheint 1951 erstmals wieder eine langfristig angelegte jüdische Zeitung in deutscher Sprache.

  • Die Sünderin - Skandal und Erfolg im deutschen Nachkriegskino
    title=

    "Die Sünderin" ist ein deutscher Film von Willi Forst mit Hildegard Knef als Marina, einer jungen Frau, die aus finanzieller Not zur Prostitution gezwungen wird und sich in einen kranken Künstler verliebt. Der Film sorgte wegen einer Nacktszene und der Darstellung von Prostitution und Euthanasie für Skandale und heftige Proteste, insbesondere von der katholischen Kirche. Trotz der Kontroversen wurde er ein großer Kassenerfolg und regte gesellschaftliche Diskussionen über Moral und Ethik an.

  • Amnestiegesetz: Straferlass für NS-Täter und Kriegsverbrecher

    Das Amnestiegesetz von 1951 führte zur Begnadigung von über 792.000 Personen in der Bundesrepublik Deutschland. Es betraf insbesondere Kriegsverbrecher, NS-Funktionäre und Wehrmachtssoldaten, die wegen geringerer Vergehen verurteilt worden waren. Ziel war die gesellschaftliche Reintegration dieser Gruppen und die politische Stabilisierung. Gleichzeitig erfolgten 1951 die letzten Hinrichtungen im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg. Die Amnestie war umstritten, da sie eine juristische Aufarbeitung der NS-Zeit teilweise verhinderte und frühere Täter wieder in öffentliche Ämter brachte.

  • Beendigung des Kriegszustands mit Deutschland

    Die westlichen Alliierten erklärten den Kriegszustand mit Deutschland offiziell für beendet. Dies war ein wichtiger Schritt zur schrittweisen Wiedereingliederung der Bundesrepublik in die internationale Gemeinschaft. Zwar bedeutete die Entscheidung noch keine vollständige Souveränität, doch sie markierte den Beginn einer neuen politischen Ära. Besatzungsrechte bestanden weiterhin, aber das Signal für eine stärkere Westintegration war gesetzt. Dies ebnete den Weg für spätere Bündnisse und die wirtschaftliche sowie diplomatische Annäherung an westliche Demokratien.

    • Großbritannien am 9. Juli,
    • Frankreich am 13. Juli,
    • die USA am 19. bzw. 24. Oktober.
  • Ende des Koreakriegs durch Waffenstillstand
  • München: Einweihung des Mahnmals für die nicht heimgekehrten Kriegsgefangenen
    title=

    Das Mahnmal von Oberbürgermeister Thomas Wimmer eingeweiht. Es erinnert an die noch nicht heimgekehrten Münchner Kriegsgefangenen.

  • Beginn des Guerillakriegs in Kuba Feb.1956 XX. Parteitag der KPdSU: Chrustschow verurteilt Stali
  • Israel besetzt Sinai und Gaza; Ausbruch des 2. arabisch-israelischen Kriegs

    Israel besetzt den Sinai und den Gazastreifen während des Suez-Konflikts, der auch als der Zweite Arabisch-Israelische Krieg bekannt ist. Ausgelöst durch politische, wirtschaftliche und militärische Faktoren, begann der Konflikt mit Israels Offensive gegen Ägypten, gefolgt von britischen und französischen Interventionen zur Wiederherstellung der Kontrolle über den Suezkanal. Dies führte zu internationalen Spannungen, besonders zwischen den USA und der UdSSR. Unter internationalem Druck zogen sich Großbritannien und Frankreich zurück, Israel folgte später. Der Konflikt veränderte die geopolitische Landschaft des Nahen Ostens und verstärkte die Rolle der Supermächte in der Region. Friedenstruppen der UN wurden entsandt, um die Situation zu stabilisieren.

  • Ende des 2. arabisch-israelischen Kriegs; Israel zieht sich auf Druck der Sowjetunion und der US
  • Kuba-Krise um russische Atomraketen auf Kuba

    Die Kuba-Krise 1962 war ein kritischer Punkt des Kalten Krieges. Entstanden durch die Entdeckung sowjetischer Atomraketen auf Kuba durch die USA, führte sie zu extremer internationaler Spannung. Die USA unter Kennedy reagierten mit einer Seeblockade gegen Kuba. Nach riskanten diplomatischen Verhandlungen vereinbarten die USA und die Sowjetunion unter Chruschtschow den Rückzug der sowjetischen Raketen im Austausch gegen ein US-Invasionsverbot in Kuba und das spätere Entfernen amerikanischer Raketen aus der Türkei. Diese Krise markiert einen der gefährlichsten Momente der nuklearen Konfrontation im Kalten Krieg.

  • Auslöser des Sechstagekriegs: Operation Fokus
    title=

    Der israelische Angriff auf Ägypten, bekannt als 'Operation Fokus', war der Auslöser des Dritten Arabisch-Israelischen Krieges, auch Sechstagekrieg genannt. Israel startete einen Überraschungsangriff auf die ägyptischen Luftstreitkräfte und zerstörte einen erheblichen Teil der ägyptischen Luftwaffe am Boden. Diese Offensive führte zur Eskalation des Konflikts, in den auch Jordanien und Syrien verwickelt wurden, und resultierte in einem schnellen und entscheidenden Sieg für Israel, das bedeutende Gebiete eroberte.

  • Israels Sieg im Sechstagekrieg 1967

    Der Dritte Arabisch-Israelische Krieg endete im Juni 1967 nach nur sechs Tagen mit einem klaren Sieg Israels. In einem präventiven Angriff schlug Israel die Streitkräfte Ägyptens, Jordaniens und Syriens zurück. Dabei besetzte es den Sinai, den Gazastreifen, das Westjordanland, Ostjerusalem und die Golanhöhen. Der Krieg veränderte die geopolitische Lage im Nahen Osten grundlegend und führte zu anhaltenden Spannungen. Die Besetzung der Gebiete ist bis heute international umstritten und politisch hochbrisant.

  • 4. arabisch-israelischen Krieg ('Jom-Kippur-Krieg')

    Im Jom-Kippur-Krieg griffen Ägypten und Syrien überraschend Israel an, um verlorenes Territorium zurückzugewinnen. Der Konflikt führte zu intensiven Kämpfen und provozierte eine weltweite Energiekrise durch das darauf folgende Ölembargo der arabischen Staaten. Trotz anfänglicher Erfolge der Angreifer konnte Israel die Angriffe zurückschlagen. Der Krieg endete mit einem Waffenstillstand, der den Status quo weitgehend wiederherstellte, aber zu nachhaltigen politischen Veränderungen in der Region führte.

  • Beginn des libanesischen Bürgerkriegs

    Der libanesische Bürgerkrieg begann im April 1975 und war ein komplexer Konflikt, der verschiedene religiöse und ethnische Gruppen des Landes umfasste. Auslöser waren soziale Ungleichheiten, politische Spaltungen sowie regionale und internationale Einflüsse, einschließlich Spannungen zwischen Christen und Muslimen. Der Krieg dauerte bis 1990, führte zu massiven Verlusten an Menschenleben, umfassender Zerstörung und hinterließ tiefe Narben in der libanesischen Gesellschaft und Infrastruktur.

  • Iran-Irak-Krieg 1980: Konflikt um den Schatt-el-Arab

    Der Iran-Irak-Krieg war ein langwieriger und blutiger Konflikt, der sich um die Kontrolle des Schatt-el-Arab, einer strategisch wichtigen Wasserstraße, drehte. Beide Länder beanspruchten das Gebiet für sich, was zu einem erbitterten Krieg führte, der große Verluste auf beiden Seiten forderte und die gesamte Region destabilisierte.

  • Polen: Kriegsrecht und Verbot der Solidarność

    In Polen verhängte General Wojciech Jaruzelski das Kriegsrecht, wodurch die Gewerkschaft “Solidarność” verboten und zahlreiche Aktivisten inhaftiert wurden. Die Maßnahme wurde mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der Verhinderung einer möglichen Intervention der Sowjetunion begründet. Unter dem Kriegsrecht wurden grundlegende Freiheiten eingeschränkt, Versammlungen verboten und Medien zensiert. Die Repression traf die oppositionelle Bewegung schwer, konnte ihren Einfluss jedoch langfristig nicht unterdrücken. Die Solidarność entwickelte sich zu einer treibenden Kraft, die später entscheidend zur Demokratisierung Polens und dem Ende der kommunistischen Herrschaft beitrug. Der Schritt bleibt ein kontroverses Kapitel in der polnischen Geschichte.

  • Aufhebung des Kriegszustandes in Polen

    Die polnische Regierung hob den seit 1981 geltenden Kriegszustand auf. Der Kriegszustand, der am 13. Dezember 1981 von General Wojciech Jaruzelski verhängt worden war, zielte darauf ab, die unabhängige Gewerkschaftsbewegung Solidarność und andere oppositionelle Aktivitäten zu unterdrücken. Die Aufhebung des Kriegszustands am 22. Juli 1983 markierte das Ende einer besonders repressiven Phase in der jüngeren polnischen Geschichte. Trotz dieser Maßnahme blieb die politische Repression in Polen bestehen, und viele der während des Kriegszustands eingeführten Einschränkungen wurden weiterhin angewendet.

  • Beginn des Golfkriegs: am. Luftangriff auf den Irak nach Ablauf des Ultimatums zur Räumung
  • Beginn der Landoffensive im Golfkrieg
  • Ende des Golfkriegs

    Der Golfkrieg endet, auch bekannt als Zweiter Golfkrieg. Dieser Konflikt begann im August 1990 mit der Invasion Kuwaits durch den Irak unter Saddam Hussein und endete im Februar 1991 mit der Befreiung Kuwaits durch eine von den Vereinigten Staaten angeführte internationale Koalition. Der Krieg hatte bedeutende geopolitische Auswirkungen und führte zu langfristigen Veränderungen in der Region.

  • Kroatien und Slowenien erklären sich für unabhängig - Beginn der Jugoslawienkriege

    Die Jugoslawienkriege begannen mit den Unabhängigkeitsbestrebungen von Slowenien und Kroatien, die den Zerfall des jugoslawischen Staatenbundes einleiteten. Die Jugoslawische Volksarmee, dominiert von Serben, griff ein, um die Abspaltungen zu verhindern, was zu blutigen Konflikten führte. Ursachen waren ethnische Spannungen, wirtschaftliche Ungleichheiten und aufkommender Nationalismus. Führer wie Slobodan Milošević und Franjo Tuđman trieben die Spaltung voran. Die Kriege betrafen fast alle Republiken Jugoslawiens und führten zu schweren humanitären Krisen und anhaltenden Nachwirkungen.

  • Einmarsch der russischen Armee in Tschetschenien

    Im Jahr 1994 marschierte die russische Armee in Tschetschenien ein, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region zu unterdrücken. Dieser Einmarsch markierte den Beginn des Ersten Tschetschenienkriegs, einer brutalen und blutigen Auseinandersetzung, die bis 1996 andauerte. Der Konflikt war geprägt von schweren Menschenrechtsverletzungen und führte zu erheblichen zivilen Verlusten sowie zur Zerstörung der tschetschenischen Infrastruktur. Der Krieg endete ohne klare Lösung und hinterließ tiefe Narben in der Region.

  • Dayton: Abkommen von Dayton beendet Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina

    Das Abkommen von Dayton, unterzeichnet 1995, beendete den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina und legte den Grundstein für eine föderale Struktur des Landes, bestehend aus der Föderation von Bosnien und Herzegowina sowie der Republika Srpska. Es schuf eine zentrale Regierung mit einer rotierenden Präsidentschaft, die alle Hauptethnien repräsentiert. Trotz der Etablierung von Frieden und der Beendigung der Feindseligkeiten, wird das Abkommen für seine komplexe politische Struktur und die anhaltende ethnische Teilung kritisiert. Es bleibt ein Schlüsselereignis im Balkan.


Deutschland
Friedrich Ebert
(Reichspräsident
1919-1925)
Dr. Walter Simons
(Reichspräsident (kommißarisch)
1925-1925)
Paul von Hindenburg
(Reichspräsident
1925-1934)
Wilhelm Marx
(Reichskanzler
1923-1925)
Hans Luther
(Reichskanzler
1925-1926)
Kirchenstaat
Pius XI. (1922-1939)
1. Bürgermeister
Karl Scharnagl (1925-1933)

2. Bürgermeister
Hans Küfner (1918-1934)

Geschichte
Kunstgeschichte
München

Bayern - Territoralentwicklung 1789 bis heute