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In Paris wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet – auch Montanunion genannt – basierend auf dem Schuman-Plan. Ziel war es, die Kohle- und Stahlproduktion der beteiligten Staaten gemeinsam zu verwalten, um Krieg zwischen Frankreich und Deutschland dauerhaft unmöglich zu machen. Neben Frankreich und Deutschland beteiligten sich auch Italien, Belgien, Luxemburg und die Niederlande. Die Montanunion war ein erster Schritt zur europäischen Integration und gilt als Vorläufer der heutigen Europäischen Union.
Die Montanunion wurde als Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet und legte den Grundstein für die europäische Integration. Sechs Länder – Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg – schlossen sich zusammen, um ihre Kohle- und Stahlproduktion gemeinsam zu verwalten. Ziel war es, wirtschaftliche Zusammenarbeit zu fördern und künftige Kriege in Europa zu verhindern. Die Montanunion war der erste supranationale Zusammenschluss in Europa und führte später zur Gründung der Europäischen Union.