Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Napoleon eroberte Mantua nach intensiver Belagerung und sicherte die Stadt für Frankreich. Dieser Sieg ermöglichte ihm, in die Ostalpen vorzudringen und die österreichischen Truppen zurückzudrängen. Durch die Kontrolle über die Alpenpässe stärkte Napoleon seine Position in Norditalien und zwang die Habsburger zu Verhandlungen. Der erfolgreiche Vorstoß führte zu einem entscheidenden Friedensvertrag, der die französischen Eroberungen anerkannte und die europäischen Grenzen zugunsten Frankreichs neu zog.
Der Vertrag von Tolentino zwischen der Römischen Kurie und der Französischen Republik unter Napoleon Bonaparte beendete vorläufig die militärischen Auseinandersetzungen. Er zwang den Papst, erhebliche Gebiete abzutreten, darunter Bologna, Ferrara und Ravenna, sowie Zahlungen von 36 Millionen Livres, teils in Kunstschätzen. Zudem wurden Abrüstungsklauseln auferlegt und französische Truppen in Ancona stationiert. Dies schwächte den Kirchenstaat erheblich und erleichterte weitere französische Eroberungen.
In der Schlacht bei den Pyramiden besiegten Napoleons französische Truppen am 21. Juli 1798 die Mamluken bei Kairo. Napoleon nutzte die Taktik der Infanteriekarees, um die berittenen Mamluken abzuwehren. Der Sieg sicherte die französische Kontrolle über Ägypten und festigte Napoleons Ruf als brillanter Militärstratege. Die Schlacht fand in der Nähe der Pyramiden von Gizeh statt, was ihr ihren Namen gab. Dieser Erfolg ermöglichte es den Franzosen, in Kairo einzumarschieren und ihre Macht in der Region zu festigen.
Napoleon führte mit etwa 80.000 Soldaten eine spektakuläre Überquerung des Großen Sankt Bernhard Passes durch, um nach Italien zu gelangen. Diese unerwartete Alpenüberquerung diente dem Ziel, die bedrängten französischen Truppen in Norditalien zu verstärken, die gegen österreichische Streitkräfte kämpften. Der riskante Vorstoß war Teil von Napoleons strategischem Plan, die Kontrolle über Italien zurückzugewinnen. Die Kampagne gipfelte in der Schlacht von Marengo, in der Napoleon einen entscheidenden Sieg errang und seine Macht in der Region festigte.
Die Schlacht von Marengo fand am 14. Juni statt, in der Napoleon Bonaparte einen entscheidenden Sieg über die österreichischen Truppen errang. Dieser Sieg festigte Napoleons Macht und stellte die französische Kontrolle über Norditalien wieder her. Die Schlacht war ein Wendepunkt im Zweiten Koalitionskrieg und trug wesentlich zur Stärkung Napoleons politischer und militärischer Position in Europa bei.
Im Jahr 1800 wurde ein Sprengstoffanschlag auf Napoleon Bonaparte verübt. Bei diesem Attentat, bekannt als das "Maschinengewehr-Komplott" (Attentat der Höllenmaschine), kamen 10 Menschen ums Leben und 18 wurden schwer verletzt. Der Anschlag ereignete sich am 24. Dezember, als Napoleon auf dem Weg zur Oper war. Obwohl Napoleon unverletzt blieb, zeigte das Attentat die erheblichen Gefahren und die politische Instabilität seiner Zeit.
Napoleon zog in München ein und wurde von jubelnden Menschenmengen empfangen. Die Straßen waren festlich geschmückt. Dieser Einzug erfolgte während des Dritten Koalitionskrieges nach dem Sieg bei Ulm. Napoleons Einmarsch markierte den Beginn einer neuen Ära, in der Bayern ein enger Verbündeter Frankreichs wurde.
Die französische Armee unter Napoleon Bonaparte besiegt die preußischen Truppen in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt. Während Napoleon bei Jena die Hauptarmee Friedrich Wilhelms III. schlägt, erringt Marschall Davout bei Auerstedt mit nur 26.000 Mann einen überraschenden Sieg gegen die zahlenmäßig überlegenen Preußen. Die preußische Armee verliert über 10.000 Soldaten, 15.000 werden gefangen genommen. Dieser Sieg sichert Napoleons Herrschaft über Preußen und ebnet den Weg für weitere Eroberungen.
Nach den verheerenden Niederlagen der preußischen Armee im Krieg gegen Napoleon ergibt sich die preußische Garnison von Küstrin kampflos den französischen Truppen. Rund 4.000 preußische Soldaten kapitulieren und geraten in Gefangenschaft. Die kampflose Übergabe der strategisch wichtigen Festung symbolisiert den rapiden Zusammenbruch der preußischen Verteidigung während des Feldzugs.
Nach schweren Kämpfen gegen die französische Armee sieht sich das Korps Blücher gezwungen, in Ratekau die Waffen zu strecken. General Gebhard Leberecht von Blücher, der sich mit seinen erschöpften Truppen nach Lübeck zurückgezogen hatte, kapituliert nach erbittertem Widerstand. Rund 9.000 preußische Soldaten geraten in französische Gefangenschaft. Die Kapitulation besiegelt das Scheitern der preußischen Feldzüge in Norddeutschland und markiert einen weiteren entscheidenden Sieg Napoleons über die preußische Armee.
Der Fürstentag in Erfurt war ein bedeutendes diplomatisches Treffen, organisiert von Napoleon Bonaparte und Zar Alexander I., das europäische Monarchen und Staatsmänner zusammenbrachte. Es diente der Festigung von Bündnissen und der Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen, symbolisierte Macht und Einfluss und hatte weitreichende politische Auswirkungen.
In der Schlacht bei Wagram, die am 5. und 6. Juli 1809 während der Napoleonischen Kriege stattfand, besiegte Napoleon Bonaparte die österreichischen Truppen unter Erzherzog Karl. Die Schlacht wurde in der Nähe des Dorfes Wagram, nordöstlich von Wien, ausgetragen und war eine der größten und blutigsten Schlachten dieser Kriege. Napoleons Sieg zwang Österreich, den Frieden von Schönbrunn zu unterzeichnen, der die Machtstellung Frankreichs in Europa festigte. Die Schlacht bei Wagram demonstrierte erneut Napoleons militärische Fähigkeiten und die Effektivität seiner Armee.
Nachdem er in mehreren Schlachten mit Hilfe des bayerischen Heeres die Östereicher geschlagen hatte, steigt Napoleon in Schloss Nymphenburg an und reist am nächten Tage bereits weiter.
An Napoleons Rußlandfeldzug müssen 33.000 Bayern teilenehmen aus dem nur wenige zurückkehren