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Die Rechtschreibreform veränderte offiziell die deutsche Schriftsprache mit dem Ziel, sie zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Neue Regeln betrafen unter anderem die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Groß- und Kleinschreibung sowie die Zeichensetzung. Auch bestimmte Wortformen wurden angepasst, etwa „Fluß“ zu „Fluss“. Die Reform stieß zunächst auf starke Kritik, besonders von Schriftstellern, Lehrern und Medien. Trotzdem wurde sie schrittweise eingeführt und später in Teilen überarbeitet. Heute ist die reformierte Rechtschreibung weitgehend anerkannt und fester Bestandteil des Sprachgebrauchs.