Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Ellen Ammann eröffnete am Münchner Hauptbahnhof die erste katholische Bahnhofsmission, die Reisenden in Not praktische und seelische Hilfe bot. Mit ihrem Engagement setzte sie einen Meilenstein in der sozialen Fürsorge. Die Mission half besonders Frauen und Kindern, die auf Reisen Schutz und Unterstützung benötigten. Ammanns Einsatz prägte das soziale Gesicht der Stadt und war Vorbild für weitere Bahnhofsmissionen in Deutschland.
Theodor Herzl wollte den ersten Zionistenkongress in München veranstalten. Doch heftiger Widerstand in der Stadt und im gesamten Deutschen Reich führte dazu, dass der Kongress nach Basel verlegt wurde.
Mit dem „Verband israelitischer Wohltätigkeitsvereine und Anstalten“ entsteht in München eine zentrale Dachorganisation, die jüdische Wohltätigkeitsvereine und soziale Einrichtungen unter einem gemeinsamen Netzwerk vereint.
In München entsteht eine Loge des Ordens B’nai B’rith, einer jüdischen Organisation, die sich karitativen und philanthropischen Aufgaben widmet.
Der Architekt Friedrich von Thiersch schuf das neobarocke Gebäude mit einer beeindruckenden 66 Meter hohen Kuppel und einem Glasdach. Es liegt an der Prielmayerstraße nahe dem Stachus und beherbergt das Bayerische Justizministerium sowie das Landgericht München I.
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