Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Der Bund Naturschutz wurde 1913 in Bayern gegründet. Die Gründung erfolgte als Reaktion auf die zunehmenden Umweltschäden durch die Industrialisierung und die damit verbundene Zerstörung von Natur und Landschaft. Seit seiner Gründung setzt sich der Bund Naturschutz für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ein und ist heute einer der ältesten und größten Naturschutzverbände in Deutschland.
Die ehemals selbstständigen Gemeinden Milbertshofen, Berg am Laim, Moosach und Oberföhring werden nach München eingemeindet.
Das Richard-Wagner-Monument am Prinzregentenplatz, geschaffen von Heinrich Waderé, wurde zu Wagners hundertjährigem Geburtstag enthüllt. Der Marmor, gewonnen in Kiefersfelden, wog als Rohblock 800 Zentner und wurde über mehrere Stationen nach München transportiert. Die Statue zeigt Wagner in einem zeitlosen, wallenden Mantel auf einer Steinbank sitzend, mit einem verträumten Blick und einer Notenrolle in der Hand. Waderés Werk betont das Geniale und Große in Wagners Musik. Der Sockel ist aus rötlich getöntem Marmor gefertigt.
Adolf Hitler verlegte seinen Wohnsitz 1913 von Wien nach München und lebte dort zunächst als Postkartenmaler. Er wohnte in der Schleißheimer Straße 34 in München.
Die Affäre um Alfred Redl, den Chef des k.u.k. Kundschaftsdienstes, entfaltete sich im Mai 1913. Redl, der sich als Spion für Russland betätigte, wurde am 25. Mai 1913 enttarnt und beging am darauffolgenden Tag Selbstmord, um einer Verhaftung zu entgehen. Die Enthüllung seiner Spionagetätigkeit führte zu einem der größten Geheimdienstskandale der damaligen Zeit.
Das Dantebad in Neuhausen wurde am nördlichen Ufer des Nymphenburg-Biedersteiner Kanals gebaut und am 11. Juni 1913 eröffnet. Ursprünglich war es ein Männerbad mit nur einem Schwimmbecken. Es wurde im Laufe der Jahre erweitert, wobei 1921 zwei zusätzliche Becken hinzukamen und das Bad 1928 in ein Familienbad umgewandelt wurde .
Der Zweite Balkankrieg brach aus, als Bulgarien seine ehemaligen Verbündeten Serbien und Griechenland angriff. Diese verbündeten sich mit Rumänien und dem Osmanischen Reich, um Bulgarien zu besiegen. Der Krieg führte zu erheblichen territorialen Veränderungen auf dem Balkan. Bulgarien verlor große Gebiete an seine Nachbarn, während Serbien, Griechenland und Rumänien ihre Territorien erweiterten. Der Krieg endete mit dem Frieden von Bukarest, der die neue Grenzziehung auf dem Balkan festlegte.
Der Friede von Bukarest beendete den Zweiten Balkankrieg. In diesem Vertrag musste Bulgarien große Gebiete abtreten. Mazedonien wurde zwischen Serbien und Griechenland aufgeteilt, während die südliche Dobrudscha an Rumänien fiel. Der Vertrag veränderte die politischen Grenzen auf dem Balkan erheblich und beendete die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Balkanstaaten. Die Neuordnung der Territorien führte zu einer Verschiebung des Machtgleichgewichts in der Region und hatte weitreichende Folgen für die beteiligten Länder.
Im Jahr 1913 wurde Ludwig III. König von Bayern, nachdem er sich selbst durch die Anifer Erklärung zum Monarchen ernannt hatte, während sein Cousin Otto I. noch lebte, aber aufgrund psychischer Krankheit regierungsunfähig war.