Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Die Stadt München und die Israelitische Kultusgemeinde entscheiden sich für den Bau eines neuen Jüdischen Zentrums am St.-Jakobs-Platz. Das Projekt umfasst eine Synagoge, ein Gemeindezentrum und ein von der Stadt getragenes Jüdisches Museum.
Die Aktion „Bei Anruf Licht!" wird am 12. März 2002 vom Baureferat ins Leben gerufen. Bürgerinnen können im Rahmen dieser Aktion Störungen der Straßenbeleuchtungen und Ampeln melden. Dadurch kann das Baureferat die Anzahl der nächtlichen Einsatzteams reduzieren, Fahrzeuge einsparen und somit auch zur Entlastung der Umwelt beitragen. Die erste Meldung geht bereits am ersten Tag um 12.30 Uhr ein.
Ein ehemaliger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums in Erfurt tötete bei einem Amoklauf 16 Menschen, darunter 12 Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten, bevor er sich selbst erschoss. Der Täter hatte die Schule wegen Nichtbestehens des Abiturs verlassen und nutzte eine Pistole und eine Pumpgun, die er legal besaß. Das Ereignis löste deutschlandweit Erschütterung aus und führte zu Debatten über Waffengesetze, schulische Präventionsmaßnahmen und psychologische Unterstützung, was langfristige Änderungen im Umgang mit Schul- und Sicherheitsthemen bewirkte.
Das Elbe-Hochwasser 2002 war eine der schwersten Naturkatastrophen in Deutschland seit Jahrzehnten. Nach anhaltendem Starkregen traten die Elbe und ihre Nebenflüsse über die Ufer, was in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern zu massiven Überschwemmungen führte. Städte wie Dresden und Grimma standen teilweise unter Wasser. Die Schäden gingen in die Milliarden, Tausende mussten evakuiert werden, und es gab zahlreiche Todesopfer. Bundesweit löste die Katastrophe eine Welle der Solidarität aus. Langfristig führte das Hochwasser zu verbesserten Hochwasserschutzmaßnahmen und einer verstärkten Diskussion über die Folgen des Klimawandels.
Im Dubrowka-Theater in Moskau nahmen tschetschenische Terroristen während einer Aufführung Hunderte Geiseln. Sie forderten den Abzug russischer Truppen aus Tschetschenien. Nach tagelangen Verhandlungen unter Präsident Wladimir Putin stürmten Spezialeinheiten das Gebäude, wobei ein Betäubungsgas eingesetzt wurde. Die Aktion tötete fast alle Terroristen, doch über 120 Geiseln starben, vor allem durch die Wirkung des Gases und mangelhafte medizinische Hilfe. Das Ereignis markierte einen Wendepunkt in Putins Anti-Terror-Strategie und verstärkte Russlands harte Linie gegen tschetschenische Rebellen.