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Die nationalsozialistischen Behörden erklären München als „so gut wie judenfrei“. Durch Deportationen und Verfolgung wurde die jüdische Gemeinde nahezu vollständig ausgelöscht.
Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" wurden in München im Jahr 1943 hingerichtet. Sie hatten gemeinsam mit einem kleinen Kreis von Studenten und Dozenten in der Ludwig-Maximilians-Universität zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen ("Weiße Rose").
Die Geschwister Scholl wurden im Februar bei einer Aktion in der Ludwig-Maximilians-Universität beobachtet, denunziert und festgenommen. Zusammen mit ihrem ebenfalls verhafteten Freund Christoph Probst wurden sie zum Tode verurteilt und im Münchner Justizpalast hingerichtet. Ihre Mitstreiter Alexander Schmorell, Willi Graf und Prof. Kurt Huber wurden ebenfalls gefasst und hingerichtet.
Der Angriff wurde ind der Nacht von 00:02-2:12 durchgeführt. Dabei waren 204 Menschenleben und 785 Verletzte zu beklagen.
Um 18:13 Uhr wurde Walter Klingenbeck in der Strafanstalt München-Stadelheim im Alter von nur 19 Jahren hingerichtet.
Das Münchner Nationaltheater wurde bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Einen Tag zuvor dirigierte Meinhard von Zallinger eine Aufführung von Eugen d'Alberts Tiefland. Richard Strauss, zutiefst erschüttert, komponierte daraufhin die Metamorphosen für 23 Solostreicher, ein Werk, das seine Trauer und die Zerstörung des Theaters reflektierte und zum Ausdruck brachte.
Der Angriff forderte 229 Tote und 906 Verletzte.
Acht Menschen kamen um das Leben.
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