Geschichte

  • Verurteilung der Lehre von der absoluten Armut Christi durch Papst Johannes XXII.

    Papst Johannes XXII. verurteilte die Lehre von der absoluten Armut Christi durch die päpstliche Bulle "Cum inter nonnullos". Diese Lehre, vor allem von den franziskanischen Spiritualen vertreten, besagte, dass Christus und die Apostel keinerlei Besitz hatten. Johannes XXII. erklärte diese Auffassung für häretisch und stellte klar, dass Christus und die Apostel Besitz gehabt hätten. Diese Entscheidung führte zu erheblichen Spannungen innerhalb des Franziskanerordens und hatte weitreichende Auswirkungen auf die kirchliche Politik und die Lehren über Armut und Besitz im Christentum.

  • München: Erstmals die Gedreideschranne erwähnt
  • Erste wasserbetriebene Blasebälge
  • München: Ludwig Lamp – Jüdischer Finanzier in München

    Ludwig Lamp, ein jüdischer Finanzier aus Augsburg, ließ sich in München nieder, nachdem ihm bereits 1314 das städtische Steueraufkommen verpfändet worden war. Seine Tätigkeit belegt die zentrale Rolle jüdischer Kreditgeber in der spätmittelalterlichen Finanzverwaltung, insbesondere im Kontext von Steuerpacht und Schuldenpolitik.

  • München: Die Reichskleinodien in München

    Die Reichskleinodien befanden sich von 1323 bis 1350 in München. Diese wertvollen Insignien des Heiligen Römischen Reiches, darunter die Kaiserkrone, das Zepter, das Reichsschwert und weitere bedeutende Objekte, spielten eine zentrale Rolle bei Krönungszeremonien und anderen wichtigen Anlässen des Reiches. Ihre Präsenz in München unterstrich die Bedeutung der Stadt im politischen und kulturellen Leben des Reiches .

  • Johann XXII. klagt Ludwig (IV.) an

    Papst Johannes XXII. erhob Anklage gegen Ludwig IV. von Bayern, da dieser ohne päpstliche Zustimmung die römisch-deutsche Königswürde beanspruchte. Der Papst betrachtete die Wahl Ludwigs als unrechtmäßig und forderte seine Unterwerfung. Der Konflikt eskalierte zu einem Machtkampf zwischen Kaisertum und Papsttum, der in der Exkommunikation Ludwigs gipfelte. Ludwig wehrte sich gegen die päpstlichen Ansprüche und suchte Unterstützung im Reich, wodurch die Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in Europa weiter verschärft wurde.

  • Appellation von Nürnberg

Deutschland
Friedrich der Schöne
(Gegenkönig
1314-1330)
Kirchenstaat
Johannes XXII. (1316-1334)